Unheimlich Gesellig

Freut man sich auch noch so sehr über den Abschluss seines Abiturs, oder gar der Gesellenprüfung in Urspring, so freut man sich doch umso mehr, seiner ehemaligen Bildungsstätte hin und wieder mal einen Besuch abzustatten.  So geschehen erst vor kurzem am Samstag den 23.10. dieses Jahres, wanderten doch drei altbekannte Gesichter durch Urspring gen neue Schule. Die drei nun mittlerweile Junggesellen Gabriel Iseli, Raphael Urbez und Jacob Hochbaum hatten einmal mehr den Weg in die Urspringschule gefunden.

Nachdem sie vor etwas mehr als einem Jahr ihr Abiturzeugnis entgegennehmen durften, waren sie erneut angereist, um den neben dem Abitur erarbeiteten Gesellenbrief überreicht zu bekommen. Hierfür fand die in Urspring traditionelle Gesellenlossprechung statt, bei welcher die Handwerksgesellen von Ihren Rechten und Pflichten als Gesellen losgesprochen werden.

Hierbei hielten die Ausbildungsmeister Manuel Stöckle und Josef Ahr zunächst jeweils eine Rede auf ihre Gesellen und übereichten Raphael und Jacob (Schreiner) sowie Gabriel (Feinwerkmechaniker) im Anschluss die Gesellenbriefe. Musikalisch wurde die Lossprechung von Familie Wetzler begleitet, so gaben sie den Einstieg mit dem Lied “Count on Me” von Bruno Mars und begleiteten ebenso das gemeinsam gesungene Abschlusslied “Die Gedanken sind frei”.

Ebenfalls seinen Weg nach Urspring gefunden hatte an diesem Tag Siegfried Fischer, seines Zeichens ehemaliger Schulpfarrer der Urspringschule, welcher es sich nicht nehmen ließ auch nochmal ein paar Worte an die drei Gesellen zu richten, waren sie doch auch gleichzeitig drei Schüler des letzten Jahrgangs, welchen er durch das Abitur begleitet hatte, bevor er seinen Ruhestand antrat. Ausklang fand die Festlichkeit bei einem gemeinsamen leckeren Mittagessen in der Mensa der Urspringschule.

Gesellenstücke von Jacob Hochbaum und Gabriel Iseli

Von links: Gabriel Iseli, Jacob Hochbaum, Klaus Dursch, Josef Ahr, Manuel Stöckle, Raphael Urbez, Brigitte Thanner-Mang, Simone Krauß und Dr. Rainer Wetzler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem das letzte Schmatzen und Schwatzen verklungen war und die Gäste sich nahezu vollständig vom Hof gestohlen hatten, legte sich wieder Stille über die Ländereien der Urspringschule, und es war einem fast, als laufe man durch eine Geisterstadt. Die Bewohner derselben sollten am Abend ihren Auftritt haben. Und auch mit der Ruhe war es dann vorbei, spukte es doch in Form des Horrorflurs in den Räumlichkeiten des GTZ in Urspring.  

Im oberen Stockwerk des Gebäudes waren Tische und Bettlaken anlässlich des anstehenden Halloweenfestes zu einem verrückt-unheimlichen Labyrinth aufgestellt worden, durch welches man sich nun hindurch-gruseln konnte. Neben einer Riesenspinne lauerten zahlreiche finstere Gestal

ten in den Windungen und Sackgassen des Labyrinths. Die markerschütternden Schreie, welche die Wagemutigen ausstießen, waren weithin vernehmbar. 

Wer danach noch immer nicht genug hatte, konnte sich dann vollends im Saustall auf das Ende dieses ereignisreichen Tages einstimmen. 

So neigte sich der letzte interne Samstag vor Beginn der Herbstferien dem Ende zu und ein jeder freute sich auf den anstehenden sonntäglichen Brunch am nächsten Morgen.

Der Horrorflur: Nichts für Arachnophobisten

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