Erasmus+: Grüße von der Grenze II

Der heutige Tag startete wieder einmal im Bus. Ziel der heutige Tour war zum einen der Grenzübergang Koidula, zum anderen das Gymnasium der Stadt Võru.

Am Grenzübergang hatten wir die wohl einmalige Gelegenheit, den Schlagbaum der EU ohne Kontrolle hinter uns zu lassen. Wir standen nur wenige Meter vom russischen Territorium entfernt. Die Grenzbeamten gaben uns einen aufschlussreichen Einblick in ihre tägliche Arbeit. Auch die illegale Migration in die EU, welche in den letzten beiden Jahren angestiegen ist, war ein Thema.

Im frisch renovierten Gymnasium Võru angekommen setzten wir uns, nach einem Mittagessen, zusammen mit Schülern aus Võru und einer anderen Schule aus Tartu in verschiedenen Gruppen mit verschiedenen Aspekten der Migration auseinander, beispielsweise was Gründe für eine Auswanderung sind, welche Gegenstände man selbst mitnehmen würde, welche Voraussetzungen ein Flüchtlingscamp haben muss oder welche Vor- und Nachteile Flüchtlinge in ihren Zielländern haben.

Wieder in Tartu angekommen, dinierten wir im Pub mit der höchsten Decke weltweit (das Pub wurde 17hundertganzlangher in den darüber liegenden Berg gegraben) bei unserem Gala Abschlussdinner. Dies war ein gelungener kulinarischer Abschluss. Morgen geht es wieder zurück. Mal schauen, wie lange wir diesmal zum Ziel brauchen.

We’re leaving Tartu tomorrow. I’m a little bit sad, but I hope that I will see these people again somewhere else.

 

[Copyright notice: Cover photo by passat.EE, http://www.panoramio.com/photo/22058335]

 

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