Dagmar erzählt frei von der Leber weg

Wozu in aller Welt braucht es Revolverheld?

Dagmar Schönleber gastierte mit ihrem aktuellen Kabarett-Programm „40 Fieber – Zwischen Dope und Doppelherz” im BlueChiliCafé

 

Freitagabend, die Abreise in die Osterferien ist erfolgt. Doch liegt Uspring nicht verlassen da. Neben den Lehrlingen, die aufgrund des Lehrlingswochenendes noch ein wenig länger bleiben, tummeln sich weitere Personen auf dem Gelände … es sind dies die Besucher des im Rahmen KultUrsprings stattfindenden Kabarettabends mit der ostwestfälischen Kabarettistin und Liedermacherin Dagmar Schönleber.

Im nahezu ausverkauften Blue Chili Café bespielt die Künstlerin virtuos die Bühne und die Lachmuskeln des Publikums. Zu Beginn ihres Programms überbrückt Schönleber erst einmal die Gräben (= Mittelgang & Stuhlabstand) zwischen den anwesenden Gästen, denn „wer sich kennt, schlägt dem anderen weitaus weniger wahrscheinlich eins in die Fresse“. Nach der für alle Anwesenden erheiternden Kennenlernrunde und einem Statement der Künstlerin gegen Rechts und nationalistische Tendenzen und Fremdenfeindlichkeit geht es auch sogleich los mit philosophischen Betrachtungen rund ums Älterwerden, zu Unterschieden zwischen Generationen [https://www.youtube.com/watch?v=C3-UEZ5rbvc] und dem Jugendwahn der Gesellschaft.

Im weiteren Verlauf des Abends lernen die Anwesenden in Episoden mehr über Schönlebers generationenübergreifende Familiengeschichte-Reise nach Polen, die zu gelebter Völker- und Generationenverständigung wird, erfahren von ihrer Abneigung gegen seelen- und sinnlose deutschsprachige Songtexte, im besonderen der Band Revolverheld [vergleichen Sie selbst: https://www.youtube.com/watch?v=8XsmqMH2ISU ] und lauschen geistreichen bis kritischen Kompositionen, die die Künstlerin melodiös unter Zuhilfenahme ihrer Gitarre vorträgt.

Unterbrochen von der Bitte an die anwesenden Pressevertreter, die Künstlerin nicht ununterbrochen abzulichten, verläuft der Abend heiter und alle Anwesenden kommen generationenübergreifend auf ihre Kosten.

Fotos: A. Bahar

Mehr zu Dagmar Schönleber unter http://www.dagmarschoenleber.de/wordpress/#home .

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