Survivaltraining auf der Alb

Klasse 8 im „Grünen Klassenzimmer“ im September 2015

P1020015 - KopieDiese 5 Tage stellten eine gewisse Prüfung für alle dar. Es waren auch nicht alle begeistert, zu dieser Jahreszeit in Zelten zu schlafen.

Das Wetter war an sich ganz prima, da wir von Regen verschont wurden. Der frische Wind und Nachttemperaturen nur wenig über 0°C machten uns dann doch echt das Leben schwer. Die Tatsache, dass nur kaltes Wasser zur Verfügung stand, hat es nicht unbedingt angenehmer gemacht. Es haben aber fast alle mutiger Weise geschafft, eine kalte Dusche zu nehmen. Bemerkenswerterweise trauten sich auch 3 von den 4 Mädels kalt zu duschen.

Diesen besonderen Tagen waren aber auch einige andere positive Dinge abzuringen. Ich zitiere im Folgenden aus einigen Erlebnisberichten der Teilnehmer.

„Zum Frühstück haben die anderen Jungs und ich das Spezialessen Speck und Rührei gemacht. Das war richtig lecker.“(Jérôme)

„Ich habe mein Handy nicht dabei gehabt, weil ich einfach mal genießen wollte, in der Natur zu sein.“(Lars)

„Am Abend gab es noch eine stürmische und kalte Wanderung mit selbst gemachten Fackeln. Als wir zurück waren, machten wir wie immer abends das Lagerfeuer, das immer schön wärmte und hell war.“(Raphael)

„Am Abend haben wir Mädchen Chili con Carne gekocht und Besuch von Freundinnen aus Klasse 9 und unserem Schulleiter Herrn Wetzler bekommen. Das war sehr schön.“(Anne-Kathrin)

Zusammenfassend wurde als besonders gut das gemeinsame Kochen bewertet und die Tatsache, dass das Handy nur für 2 Stunden am Tag zur Verfügung stand und damit Gelegenheit, etwas mehr miteinander zu tun.

Leider gab es recht unschöne Ereignisse, die auch von einigen Klassenmitgliedern kritisiert wurden. Immer wieder gab es Konflikte durch Nörgeleien, Störungen bei Gruppenaufgaben, Drücken vor der gemeinsamen Arbeit und ähnliches Verhalten.

Die betreuenden Lehrer Herr Spadinger, Herr Walter und Frau Wark hofften darauf, dass die Klasse 8 ein gutes Team wird, das gut miteinander lernt und auskommt. Dafür soll auch der gestaltete Klassenstammbaum ein Symbol sein, der noch in Urspring aufgestellt werden soll. Der Alltag in der Schule wird zeigen, ob und wie sehr die Hoffnungen der Lehrer und auch vieler Mitschüler der Klasse erfüllt werden.

Renate Wark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.