„Wir haben gewonnen“ – Urspring verabschiedet seine Abiturienten

„Heute ist die gute alte Zeit von morgen“ – mit diesem Karl-Valentin-Zitat von Schulleiter Dr. Rainer Wetzler, weiteren dankenden Abschiedsworten und musikalischen Einlagen wurde am Sonntagvormittag in der Urspringer Klosterkirche die Abschlussklasse 2016 des Gymnasiums der Urspringschule entlassen.

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25 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr ihr Abitur bestanden:

Jonas Abb, Myra Ackermann, Noah Aghas, Radu Chis, David Diouf, Hannes-Paul Dreß, Jana Fischer, Ali Javid, Johannes Klughardt, Asja Kaba, Anthony Koch, Antonia Langseder, Hanna Maigler, Niklas Mayer, Nikita Ostrovskiy, Cornelius Presthofer, Carlo Reinke, Valeska Sämann, Hermann Scherer, Theresa Schniepp, Hermann Unsöld, Nils van den Hövel, Henning Watzke, Yafu Wu, Hanzhi Zhang.

Schulleiter Wetzler gratulierte im Rahmen der Entlassfeier zunächst dem Jahrgang, sprach Worte zum Abschied und ging auf die Ambivalenz der damit verbundenen Gefühle ein: Wehmut und Aufbruch zu neuen Welten.

„Ihr könnt dieser Welt Geschmack verleihen, … das Leben gestalten“, hatte zuvor bereits Pfarrer Siegfried Fischer im Rahmen des Festgottesdienstes den Abiturienten Zuversicht zugesprochen und ermuntert, ihre „Fähigkeiten ausnutzen mit: Kraft, Liebe, Besonnenheit“.

Nach einem musikalischen Intro, „Alle meine Entchen“, zog die stellvertretende Schulleitern und Kurstufenleiterin Inge Banholzer, mit dem Wortspiel „AbiturEnten & -erpel“ jonglierend, in ihrer Dankesrede interessante Querverbindungen zu Wasservögeln und dem Urspring-Topf. Nun heiße es „tatsächlich schwimmen statt dümpeln“, machte sie ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern augenzwinkernd klar.

Aus der Schülerschaft übernahmen die Kursstufensprecherinnen Valeska Sämann und Antonia Langseder sowie der 2. Schülersprecher Ali Javid das Wort und sprachen von Plänen für die Zukunft und der Zeit des Findens (Valeska Sämann) und von Erinnerungen an die vergangenen Jahre. „Ein Abschied schmerzt immer, egal wie lange man sich darauf gefreut hat“, stellte Antonia Langseder fest, während Ali Javid einen sportlichen Vergleich zwischen Schule und Fußball zog. „Die Schulzeit ist wie ein Turnier, das Abitur ist die K.O.-Phase und wir haben gewonnen“, befand er.

Ali Rede

Ale Vertreter der Elternschaft lobte Gerhard Langseder die Vorzüge einer guten und umfassenden Schulbildung. Eine gute Bildung biete Lebenschancen. Schule solle nicht nach Effizienzkriterien, sondern als Lebensraum gestaltet werden. „Zukunft ist wandelbar. … nehmt euer Leben aktiv selbst in die Hand“, bestärkte Langseder die Abiturienten.

Nach der anschließenden Übergabe der Zeugnisse ging es an die Verleihung der Abitur-Zeugnisse und Fachpreise.

Den Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe erhielt Jana Fischer, die auch Fachpreise in Geschichte, Geographie, Religion und ein Sozialzeugnis der Urspringer Feuerwehr sowie eine Auszeichnung der Geschwister Gaß-Stiftung mit nach Hause nehmen durfte. Weitere Fachpreise erhielten Myra Ackermann (Religion, Literatur u. Theater, Deutsch), Hannes Dreß (Preis für das beste Sportabitur), Asja Kaba (Geschichte, Religion, Literatur u. Theater), Johannes Klughardt (Englisch), Anthony Koch (Musik), Antonia Langseder (Musik, Religion, Literatur u. Theater, Auszeichnung der Geschwister Gaß-Stiftung), Hanna Maigler (Kunst), Nikita Ostrovskiy (Englisch), Theresa Schniepp ( Literatur u. Theater, Religion). Einen Physik-Buchpreis erhielt Hanzhi Zhang.

Die frühere Schülersprecherin Valeska Sämann erhielt von der Geschwister Gaß-Stiftung den Sozialpreis für außergewöhnliches soziales Engagement aus den Händen von Stiftungsvorstand Konrad Gaß.

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Im Anschluss daran wurden die Urspringmedaillen an diejenigen Abiturientinnen und Abiturienten verliehen, die seit der 5. Klasse ununterbrochen das Gymnasium der Urspringschule besucht haben, wobei eine Ehrenmedaille an Myra Ackermann ging.

Medaille

Zum Ausklang sang Antonia Langseder, begleitet auf der Gitarre von Niklas Mayer, der noch ein Gitarrensolostück folgen ließ, bevor Pfarrer Siegfried Fischer mit einem Segen den offiziellen Festakt beendete und sich alle bei  ‒ leider ‒ strömendem Regen zum Sektempfang begaben.

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Fotos: B. Hüttenrauch

 

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