Dekadenschau I: Von Äpfeln und kenianischen Ministern

Was im September geschah

Ich darf euch heute unser fantastisches neues Format direkt mit einem Beispiel vorstellen. Die Dekadenschau wird das Geschehen der vergangenen Dekade kurz und knapp festhalten und vorstellen.

In der ersten Woche des Schuljahres fand die Projektwoche statt. (Wir berichteten.) Während die meisten Klassen sich in Urspring aufhalten mussten, durfte Klasse 8 direkt für vier Tage ins Grüne Klassenzimmer – dem jährlichen Zeltlager.

Die SMV gab der Projektwoche einen mal etwas anderen Abschluss mit dem von ihr und der zehnten Klasse geplanten und organisierten Herbstfest am Abreisefreitag der ersten Schulwoche. Hierbei mussten altersgemischte Gruppen sich im sportlichen und geistigen Wettbewerb an verschiedensten Stationen beweisen.

Die glücklichen Sieger finden sich auf dem nachfolgenden Foto:

Die zweite Dekade brachte bis zum Wochenende nicht viel, sieht man vom Stöhnen der internen Schüler ab, die im Rahmen von MAction bereits tatkräftig und bei noch sommerlichen Temperaturen zum Apfelsammeln abgestellt worden waren, aber die zweite Woche gab doch etwas mehr her.

Unter Mithilfe der DKM, Frau Banholzer, einiger externer Schüler und Herrn Leichtner wurden am Samstag Äpfel gepflückt. Diese wurden dann im Laufe der Woche gepresst, die Ausbeute: grob 1500 Liter Apfelsaft.

Auch war am Sonntag Herr Bücheler mit einigen Schülern Wasserski fahren, was allen Teilnehmern großen Spaß gemacht hat.

Des Weiteren besuchte uns der kenianische Minister und Professor Gabriel Katana und hielt einen Vortrag über die Bildungssituation in Kenia, und deren Zukunft. (Es berichteten SWP und Schwäbische Zeitung.) Nach dem Vortrag unterhielten sich einige Schüler noch sehr angeregt mit dem weitgereisten Gast, der unter anderem an die Urspringschule gekommen war, um sich über die besondere Kombination von zeitgleicher Schulbildung und Lehre zu informieren. Ferner ist Professor Katana auch im Rahmen von Desturi aktiv, dem von der Urspringschule unterstützten Bildungsentwicklungsprojekt in Katanas Heimat Kenia.

Nachfolgend ein Einblick in die angestrebte Zukunft Kenias, die Professor Katana in seinem Vortrag skizzierte:

Von Mittwoch bis Sonntag fand auch das Erasmus-Koordinatorentreffen statt, bei dem sich die am neuen Erasmus+ – Projekt „There is no Planet B“ beteiligten Projektschulen – vertreten durch die jeweiligen Schulkoordinatoren – trafen, um die kommenden zwei Jahre, über welche das aktuelle Projekt läuft, inhaltlich und terminlich zu strukturieren und zu planen.

Das Treffen beinhaltete auch einen Exkursionstag auf die Schwäbische Alb, bei der bereits erste Ziele für die Austausch-Aufenthalte unserer Partner aus Belgien, Estland, Ungarn und Schottland sondiert wurden.

Somit endete die „erste richtige“ Dekade. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden! Cheerio und bis bald!

Text: Jonathan Tolle, mit Ergänzungen von Oliver Jung, Fotos: Oliver Jung, Inge Banholzer, Bernhard Hüttenrauch

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